200. Geburtstag von Joachim Raff

Friday, May 27, 2022

Dass Joachim Raff von der Musikgeschichte vergessen worden wäre, kann man ebenso wenig behaupten wie, dass er noch immer einen festen Platz im Repertoire hätte. Unbestritten sind seine Verdienste als erster Direktor des Frankfurter Hoch’schen Konservatoriums. Hier konnte er das Institut durch Lehrkräfte wie Clara Schumann oder Julius Stockhausen als eine der führenden musikpädagogischen Ausbildungsstätten etablieren. So könnte sein 200. Geburtstag Anlass dafür sein, ihn wieder stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken.

Das Aprilheft der Zeitschrift Die Tonkunst widmet sich schwerpunktmäßig Joachim Raff. Die acht Aufsätze nähern sich ihm auf ganz unterschiedliche Weise an: So behandeln sie Raffs Beziehung zu Clara Schumann, seine charakteristischen Sinfonien oder seine Wahrnehmung in der Musikgeschichtsschreibung.

Bei RISM ist Joachim Raff mit über 180 Nachweisen vertreten, darunter 61 Autographe. Bei mehr als einem Drittel der Nachweise handelt es sich um Klavierkompositionen. Die meisten nachgewiesenen Drucke liegen im Kloster Einsiedeln (CH-E), in der Staatsbibliothek zu Berlin (D-B) liegen hingegen ein Großteil der Autographe.

Abbildung: Joachim Raff, “Glückselig,” aus 3 Lieder op. 47. Autograph, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (D-Dl) Mus.6455-K-5,1. RISM ID no. 1001071716. Online verfügbar (Public Domain Mark 1.0).

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Kategorie: Jubiläen


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