<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.1.1">Jekyll</generator><link href="https://rism.info/de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://rism.info/de/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2026-05-12T11:11:28+00:00</updated><id>https://rism.info/feed.xml</id><title type="html">Répertoire International des Sources Musicales</title><subtitle>Répertoire International des Sources Musicales – The organization, founded in Paris in 1952,  is the largest and only global operation that documents written musical sources.</subtitle><entry xml:lang="de"><title type="html">Ausstellung des Bußpsalmencodex Albrechts V. in München am 20. und 21. Mai</title><link href="https://rism.info/de/events/2026/05/07/the-bu%C3%9Fpsalmencodex-of-albrecht-V.html" rel="alternate" type="text/html" title="Ausstellung des Bußpsalmencodex Albrechts V. in München am 20. und 21. Mai" /><published>2026-05-07T00:00:00+00:00</published><updated>2026-05-07T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/events/2026/05/07/the-bu%C3%9Fpsalmencodex-of-albrecht-V</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/events/2026/05/07/the-bu%C3%9Fpsalmencodex-of-albrecht-V.html">&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Er ist zu groß, um als klassisches Andachtsbuch gelten zu können. Zu kostbar, um in Gottesdiensten zum Einsatz zu kommen. Zu ausgefeilt im Bildprogramm, um nur Repräsentationszwecken zu dienen, zu unsystematisch in der Wissensvermittlung, um den Ansprüchen einer Enzyklopädie zu genügen.&lt;/em&gt;
&lt;small&gt;(Andrea Gottdang im Vorwort zu &lt;em&gt;Andacht, Repräsentation – Gelehrsamkeit: Der Bußpsalmencodex Albrechts V.&lt;/em&gt;, Wiesbaden 2020)&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Abbildung: Bayerische Staatsbibliothek, Mus.ms. A I(1, S. 183 (Detail). &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de&quot;&gt;Public Domain Mark 1.0 Universell&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Bußpsalmencodex Albrechts V., bekannt auch als „Mielich-Codex“, ist das von Hans Mielich  prächtig illuminierte Chorbuch, das der Wittelsbacher Herzog Albrecht V. zwischen 1558 und 1570 für sich anfertigen ließ und das heute zu den größten Schätzen der Bayerischen Staatsbibliothek gehört. Der Codex enthält in zwei Bänden die Vertonung der sieben Bußpsalmen durch Orlando di Lasso, sowie, als krönenden Abschluss, die Motette „Laudes Domini“. Band 1 wird am &lt;a href=&quot;https://www.bsb-muenchen.de/veranstaltungen-und-ausstellungen/article/stabiliebling-ein-spitzenstueck-zwei-tage-ganz-nah-7142/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;20. und 21. Mai 2026 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München&lt;/a&gt; im Original zu sehen sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Rahmen des Chorbuchprojektes 2012-2015 in &lt;a href=&quot;https://rism.info/de/library_collections/2013/01/16/digitized-choirbooks-at-the-bavarian-state-library.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM&lt;/a&gt; erschlossen und seit 2015 in einem aufwändigen Restaurierungs- und Digitalisierungsprozess begriffen, ist der erste Band seit 2018 (&lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism456053618&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/456053618&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;) erstmals online, die Restaurierung des zweiten Bandes (&lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism456053623&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/456053623&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;) steht unmittelbar vor dem Abschluss. Er wird ab Mitte 2026 digitalisiert werden.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;float-&quot;&gt;
    
    &lt;img src=&quot;/images/news/2026-05/Mus.ms._A_I(1_p._172_Detail.jpg&quot; /&gt;
    
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bayerische Staatsbibliothek, Mus.ms. A I(1, p.183 (Detail). &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/&quot;&gt;Public Domain Mark 1.0 Universell&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lasso konnte seine Bußpsalmen als „musica reservata“ zunächst nicht publizieren, der Erstdruck erfolgte nach dem Tod des Herzogs (&lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism990036738&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/990036738&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM online&lt;/a&gt;). Für den enormen Bilderzyklus des Münchner Malers Hans Mielich (1516-1673) mit mehreren Tausend Einzelszenen stellt die Digitalisierung die Erstveröffentlichung dar. Noch nie zuvor waren die Miniaturen vollumfänglich und in Farbe für die Öffentlichkeit sichtbar geworden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Detaillierte und reichbebilderte Informationen zu Ausstellung und Bußpsalmencodex finden sich - in deutscher Sprache - auf der &lt;a href=&quot;https://www.bsb-muenchen.de/stabiliebling/busspsalmencodex/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; der Bayerischen Staatsbibliothek.&lt;/p&gt;</content><author><name>Veronika Giglberger und Bernhard Lutz</name></author><category term="events" /><summary type="html"> </summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-05/Mus.ms._A_I(1_p._183_Detail.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-05/Mus.ms._A_I(1_p._183_Detail.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Zwei digital erstellte Werkverzeichnisse</title><link href="https://rism.info/de/rism_digital_center/2026/04/30/two-born-digital-thematic-catalogs.html" rel="alternate" type="text/html" title="Zwei digital erstellte Werkverzeichnisse" /><published>2026-04-30T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-30T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/rism_digital_center/2026/04/30/two-born-digital-thematic-catalogs</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/rism_digital_center/2026/04/30/two-born-digital-thematic-catalogs.html">&lt;p&gt;Zwei Werkverzeichnisse für die Komponisten Francesco Pollini und Luigi Cherubini wurden kürzlich als digital erstellte Publikationen fertiggestellt. Sie ergänzen die wachsende Zahl digitaler Versionen von traditionellen thematischen Katalogen, die über die &lt;a href=&quot;https://rism.online/publications&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Suchplattform RISM Online&lt;/a&gt; eingesehen werden können. Diese Kataloge sind direkt mit der Datenbank verknüpft, welche die Musikquellen sammelt und beschreibt. Sie stellen unmittelbare Verbindungen zwischen den Werken und den Quellen her und ermöglichen so, deren Inhalt und die Orte ihrer Verbreitung zu erkunden sowie mit dem internationalen bibliografischen Bestand zu interagieren. Die beiden digital erstellten thematischen Kataloge wurden mit Muscat, der RISM-Katalogisierungssoftware, erstellt. Die wesentlichen Daten der Datenbank werden durch eine historisch-musikwissenschaftliche Einordnung ergänzt, die auf einer &lt;a href=&quot;https://catalogs.rism.online&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eigenen Website&lt;/a&gt; veröffentlicht ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;https://catalogs.rism.online/AndP/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erste Verzeichnis&lt;/a&gt; ist Francesco Pollini (1762–1846) gewidmet. Als Amateurkomponist, Tenor, Pianist und Klavierlehrer war Pollini eine prägende Persönlichkeit der Mailänder Musikszene zwischen dem Ende des 18. und den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Er wurde in Ljubljana geboren und schloss nach ersten Studien in seiner Heimat seine Ausbildung in den 1780er Jahren in Wien ab, wo er Mozart kennenlernte. Ab 1793 ließ er sich in Mailand nieder, wo er intensiv als Lehrer und Komponist tätig war. Sein Werk umfasst 262 Katalognummern in allen Genres, wobei Kompositionen für Klavier überwiegen. Sein Ansehen als Pianist und Komponist war international anerkannt, wie die lobenden Worte von Glinka, Liszt und Schumann bezeugen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das nun veröffentlichte &lt;a href=&quot;https://catalogs.rism.online/BacCh/de/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verzeichnis&lt;/a&gt; von Luigi Cherubini (1760–1842) ist ein Teilkatalog, der seine theoretischen und pädagogischen Werke umfasst. Dazu gehören Werke wie Solfeggien und Übungen für den Generalbass, die zwar im Allgemeinen nicht als eigentliche Kompositionen gelten, aber für das umfassende Verständnis von Cherubinis Auffassung von “Kompositionshandwerk” und “Musiktheorie” von großer Bedeutung sind. Es gibt bislang kein vollständiges Verzeichnis von Cherubinis Werken. Das Standardwerk bleibt der 1843 von Auguste Bottée de Toulmon (1797–1850) verfasste Katalog des Cherubini-Nachlasses. Es ist zu hoffen, dass dieser Teilkatalog einen Anstoß zur Erstellung des seit langem erwarteten vollständigen Werkverzeichnisses von Cherubini geben wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese neuen Verzeichnisse sind das Ergebnis zweier Forschungsprojekte an der Hochschule der Künste Bern: &lt;a href=&quot;https://www.hkb-interpretation.ch/projekte/francesco-pollini-and-the-early-italian-piano-tradition&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Francesco Pollini und die frühe italienische Klaviertradition&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.hkb-interpretation.ch/projekte/luigicherubini&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Luigi Cherubini und die Kompositionslehre am Pariser Conservatoire&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die mit Muscat erstellten Kataloge stützen sich auf eine breite, langfristig angelegte internationale Forschungsinfrastruktur. Die &lt;a href=&quot;https://catalogs.rism.online/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katalogreihe von RISM Online&lt;/a&gt; wurde im Einklang mit den FAIR-Prinzipien entwickelt, um deren Nachhaltigkeit zu gewährleisten. In diesem Sinne dienen diese ersten Veröffentlichungen sowohl als Hilfsmittel zur Erforschung der Werke der beiden Autoren als auch als Modell für die Zukunft von Werkverzeichnissen im digitalen Umfeld.&lt;/p&gt;</content><author><name>Sara Andreacchio und Claudio Bacciagaluppi</name></author><category term="rism_digital_center" /><summary type="html">Zwei Werkverzeichnisse für die Komponisten Francesco Pollini und Luigi Cherubini wurden kürzlich als digital erstellte Publikationen fertiggestellt. Sie ergänzen die wachsende Zahl digitaler Versionen von traditionellen thematischen Katalogen, die über die Suchplattform RISM Online eingesehen werden können. Diese Kataloge sind direkt mit der Datenbank verknüpft, welche die Musikquellen sammelt und beschreibt. Sie stellen unmittelbare Verbindungen zwischen den Werken und den Quellen her und ermöglichen so, deren Inhalt und die Orte ihrer Verbreitung zu erkunden sowie mit dem internationalen bibliografischen Bestand zu interagieren. Die beiden digital erstellten thematischen Kataloge wurden mit Muscat, der RISM-Katalogisierungssoftware, erstellt. Die wesentlichen Daten der Datenbank werden durch eine historisch-musikwissenschaftliche Einordnung ergänzt, die auf einer eigenen Website veröffentlicht ist.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-04/two-born-digital_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-04/two-born-digital_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Die Notensammlung von Anton Ulrich, Herzog von Sachsen-Coburg-Meiningen in den Meininger Museen</title><link href="https://rism.info/de/library_collections/2026/04/23/The-music-collection-of-Anton-Ulrich.html" rel="alternate" type="text/html" title="Die Notensammlung von Anton Ulrich, Herzog von Sachsen-Coburg-Meiningen in den Meininger Museen" /><published>2026-04-23T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-23T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/library_collections/2026/04/23/The-music-collection-of-Anton-Ulrich</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/library_collections/2026/04/23/The-music-collection-of-Anton-Ulrich.html">&lt;p&gt;In den Meininger Museen, Sammlung Musikgeschichte, Max-Reger-Archiv (RISM-Sigel: D-MEIr) werden Musiksammlungen unterschiedlicher Provenienz aufbewahrt – darunter die Notensammlung von Anton Ulrich, Herzog von Sachsen-Coburg-Meiningen (1687-1763). Über 100 prächtig ausgestattete Bände wurden während der Wien-Aufenthalte des Herzogs angelegt (ca. 1720-1740) und stellen eine der umfangreichsten geschlossenen Sammlungen barocker Vokalmusik dar. In ihnen wird das Repertoire der Wiener Hofmusik aus den Bereichen Oper, Oratorium, Kantate und Serenade überliefert durch Kompositionen von Antonio Caldara, Johann Joseph Fux, Francesco Conti u.a. Dieser Bestand wurde 2011 bis 2013 von Carmen Rosenthal für RISM katalogisiert. Inzwischen wurden nun die Handschriften digitalisiert, so dass auch in den RISM-Datensätzen Links auf die Digitalisate (&lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/rism/Search/Results?filter%5B%5D=online_access%3A%22true%22&amp;amp;join=AND&amp;amp;bool0%5B%5D=AND&amp;amp;lookfor0%5B%5D=Anton+Ulrich%2C+Herzog+von+Sachsen-Coburg-Meiningen&amp;amp;lookfor0%5B%5D=D-MEIr&amp;amp;type0%5B%5D=Provenance&amp;amp;type0%5B%5D=LibrarySiglum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/search?q=%22Anton%20Ulrich%22%20%20AND%20%20siglum%3AD-MEIr&amp;amp;mode=sources&amp;amp;fq=has-digitization%3Atrue&amp;amp;page=1&amp;amp;rows=40&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;) ergänzt werden konnten (Danke an die RISM Zentralredaktion!).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abbildung: Johann Adolf Hasse, Alfonso. Drama per musica […], Auszüge, 1738, Meininger Museen, Sammlung Musikgeschichte, &lt;a href=&quot;https://collections.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/HisBest_derivate_00030694/F_529_200042645_0013.tif?x=-1759.6213903743314&amp;amp;y=0&amp;amp;scale=0.26653363740022806&amp;amp;rotation=0&amp;amp;layout=singlePageLayout&amp;amp;logicalDiv=log_447b86-fef5-41ef-93cd266c3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Max-Reger-Archiv, Sign. F 529, S. 7&lt;/a&gt;. (Lizenz: &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deed Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;</content><author><name>Andrea Hartmann</name></author><category term="library_collections" /><summary type="html">In den Meininger Museen, Sammlung Musikgeschichte, Max-Reger-Archiv (RISM-Sigel: D-MEIr) werden Musiksammlungen unterschiedlicher Provenienz aufbewahrt – darunter die Notensammlung von Anton Ulrich, Herzog von Sachsen-Coburg-Meiningen (1687-1763). Über 100 prächtig ausgestattete Bände wurden während der Wien-Aufenthalte des Herzogs angelegt (ca. 1720-1740) und stellen eine der umfangreichsten geschlossenen Sammlungen barocker Vokalmusik dar. In ihnen wird das Repertoire der Wiener Hofmusik aus den Bereichen Oper, Oratorium, Kantate und Serenade überliefert durch Kompositionen von Antonio Caldara, Johann Joseph Fux, Francesco Conti u.a. Dieser Bestand wurde 2011 bis 2013 von Carmen Rosenthal für RISM katalogisiert. Inzwischen wurden nun die Handschriften digitalisiert, so dass auch in den RISM-Datensätzen Links auf die Digitalisate (RISM Catalog | RISM Online) ergänzt werden konnten (Danke an die RISM Zentralredaktion!).</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-04/Hasse_Alfonso_S_7_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-04/Hasse_Alfonso_S_7_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Mozart-Schätze aus Salzburg zu Gast in New York</title><link href="https://rism.info/de/events/2026/04/16/mozart-treasures-from-salzburg-in-new-york.html" rel="alternate" type="text/html" title="Mozart-Schätze aus Salzburg zu Gast in New York" /><published>2026-04-16T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-16T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/events/2026/04/16/mozart-treasures-from-salzburg-in-new-york</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/events/2026/04/16/mozart-treasures-from-salzburg-in-new-york.html">&lt;p&gt;Die Internationale Stiftung Mozarteum in Salzburg besitzt eine der bedeutendsten Mozart-Sammlungen der Welt, die auf Geschenke und Vermächtnisse der Mozart-Familie zurückgeht. Für eine aufsehenerregende Ausstellung sind viele dieser Originale zum ersten Mal in die USA gereist. Sie sind dort in der Morgan Library &amp;amp; Museum in der Ausstellung „Wolfgang Amadeus Mozart: Treasures from the Mozarteum Foundation of Salzburg‟ zu sehen. Die Salzburger Originale werden durch wertvolle Bilder, Handschriften und Drucke aus der Morgan Library und einer bedeutenden Privatsammlung ergänzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Durch die Vielfalt der Objekte ergibt sich ein besonders lebendiges Bild von Mozarts Leben und Schaffen: Die Ausstellung versammelt die bedeutendsten Mozart-Porträts, Musikinstrumente aus seinem Besitz, Originalbriefe, Musikautographe und andere Dokumente. Hinzu kommen originale Andenken wie Mozarts Brieftasche, wertvolle Erstausgaben und Porträts von Zeitgenossen und Familienmitgliedern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach Mozarts Tod wurden mehrere bedeutende Originale auseinandergerissen, einige davon können nun erstmals für einige Zeit wieder vereint gezeigt werden. So besitzt die Morgan Library zwei Blätter mit den frühesten Kompositionen des fünfjährigen Wolfgang Amadé Mozart (KV 1a-d). Sie wurden Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem sogenannten „Nannerl-Notenbuch“ herausgeschnitten, das 1864 in den Besitz der Stiftung Mozarteum kam. Diese ganz besonderen Werke Mozarts können nun erstmals seit 200 Jahren wieder zusammen mit dem Notenbuch bewundert werden. Das Notenbuch wurde 1759 von Leopold Mozart für den Klavierunterricht von Mozarts Schwester Maria Anna („Nannerl“) angelegt. Auch der kleine Mozart erlernte mit diesem Buch das Klavierspielen und bald wurden auch dessen erste Kompositionen in diesem Buch aufgezeichnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Ausstellung ist noch bis Ende Mai in der Morgan Library &amp;amp; Museum in New York zu bestaunen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Link zur Website der Morgan Library &amp;amp; Museum: &lt;a href=&quot;https://www.themorgan.org/exhibitions/mozart&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.themorgan.org/exhibitions/mozart&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bild: Leopold Mozart (1719–1787), Notenbuch für Maria Anna („Nannerl“) Mozart. Handschrift, begonnen 1759. Quelle: Internationale Stiftung Mozarteum, Bibliotheca Mozartiana (&lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism659100194&quot;&gt;RISM Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/659100194&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;</content><author><name>Armin Brinzing</name></author><category term="events" /><summary type="html">Die Internationale Stiftung Mozarteum in Salzburg besitzt eine der bedeutendsten Mozart-Sammlungen der Welt, die auf Geschenke und Vermächtnisse der Mozart-Familie zurückgeht. Für eine aufsehenerregende Ausstellung sind viele dieser Originale zum ersten Mal in die USA gereist. Sie sind dort in der Morgan Library &amp;amp; Museum in der Ausstellung „Wolfgang Amadeus Mozart: Treasures from the Mozarteum Foundation of Salzburg‟ zu sehen. Die Salzburger Originale werden durch wertvolle Bilder, Handschriften und Drucke aus der Morgan Library und einer bedeutenden Privatsammlung ergänzt.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-04/Nannerl-Notenbuch_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-04/Nannerl-Notenbuch_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">„Marking Music“: Konferenz des Projekts „Dormeme“ zum Gebrauch von Notenbüchern im frühneuzeitlichen Europa</title><link href="https://rism.info/de/events/2026/04/09/Marking-Music.html" rel="alternate" type="text/html" title="„Marking Music“: Konferenz des Projekts „Dormeme“ zum Gebrauch von Notenbüchern im frühneuzeitlichen Europa" /><published>2026-04-09T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-09T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/events/2026/04/09/Marking-Music</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/events/2026/04/09/Marking-Music.html">&lt;p&gt;Das Akronym DORMEME steht für „Dissemination, Ownership, and Reading of Music in Early Modern Europe“ (Verbreitung, Besitz und Gebrauch von Musiknoten im frühneuzeitlichen Europa). Das interdisziplinär angelegte Projekt unter der Leitung von Dr. Elisabeth Giselbrecht am King’s College London konzentriert sich auf erhaltene Ausgaben polyphoner Musik, die zwischen 1500 und 1545 in ganz Europa gedruckt wurden, und wirft vielfältige Fragen zum Gebrauch dieser Drucke auf: Wem gehörten Notenbücher und wer benutzte sie? Wer hatte Zugang zu Notendrucken, wie sind diese Personen mit ihnen umgegangen und zu welchem Zweck? Vor dem Hintergrund, dass in der fraglichen Epoche ein deutlicher Zuwachs an musikalischer Bildung zu verzeichnen ist, möchte das Projekt DORMEME den wissenschaftlichen Fokus von der Herstellung von Notenausgaben hin zu deren Rezeption verlagern und bietet Einblicke in verschiedene Bereiche des Musizierens, die vom autodidaktisch erlernten Instrumentalspiel bis zur Mitwirkung in größeren Ensembles reichen. Weiterhin entsteht eine Datenbank, um Eigentumsvermerke und Anmerkungen in gedruckten Notenausgaben aus der betreffenden Zeit zu erfassen. Weitere Informationen bietet die &lt;a href=&quot;https://www.kcl.ac.uk/research/dormeme-dissemination-ownership-and-reading-of-music-in-early-modern-europe&quot;&gt;Projekt-Website&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die erste Konferenz von DORMEME findet am 11. und 12. Mai 2026 unter dem Titel „Marking Music: The Use of Music Books in Early Modern Europe“ statt. Die Anmeldung ist über &lt;a href=&quot;https://www.tickettailor.com/events/ahevents/2136732&quot;&gt;diesen Link&lt;/a&gt; bis zum 12. April möglich. Obwohl die Konferenz als Präsenzveranstaltung im King’s Building, Strand Campus, Strand, London stattfindet, besteht die Möglichkeit, den Vorträgen über eine Fernteilnahme beizuwohnen; Interessierte kontaktieren bitte vor dem 13. April 2026 per E-Mail Louisa Hunter-Bradley unter &lt;a href=&quot;mailto:louisa.hunter-bradley@kcl.ac.uk&quot;&gt;louisa.hunter-bradley@kcl.ac.uk&lt;/a&gt;. Das vorläufige Programm ist abrufbar über den oben stehenden Anmeldelink und verspricht differenzierte Einblicke in das Musikleben des 16. Jahrhunderts in ganz Europa. An der abschließenden Podiumsdiskussion werden auch Claudio Bacciagaluppi und Laurent Pugin vom RISM Digital Center (Bern) teilnehmen.&lt;/p&gt;</content><author><name></name></author><category term="events" /><summary type="html">Das Akronym DORMEME steht für „Dissemination, Ownership, and Reading of Music in Early Modern Europe“ (Verbreitung, Besitz und Gebrauch von Musiknoten im frühneuzeitlichen Europa). Das interdisziplinär angelegte Projekt unter der Leitung von Dr. Elisabeth Giselbrecht am King’s College London konzentriert sich auf erhaltene Ausgaben polyphoner Musik, die zwischen 1500 und 1545 in ganz Europa gedruckt wurden, und wirft vielfältige Fragen zum Gebrauch dieser Drucke auf: Wem gehörten Notenbücher und wer benutzte sie? Wer hatte Zugang zu Notendrucken, wie sind diese Personen mit ihnen umgegangen und zu welchem Zweck? Vor dem Hintergrund, dass in der fraglichen Epoche ein deutlicher Zuwachs an musikalischer Bildung zu verzeichnen ist, möchte das Projekt DORMEME den wissenschaftlichen Fokus von der Herstellung von Notenausgaben hin zu deren Rezeption verlagern und bietet Einblicke in verschiedene Bereiche des Musizierens, die vom autodidaktisch erlernten Instrumentalspiel bis zur Mitwirkung in größeren Ensembles reichen. Weiterhin entsteht eine Datenbank, um Eigentumsvermerke und Anmerkungen in gedruckten Notenausgaben aus der betreffenden Zeit zu erfassen. Weitere Informationen bietet die Projekt-Website.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-04/dormeme_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-04/dormeme_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Die Kooperation des WEAVE-Projekts “Tartinians” mit RISM fördert die nachhaltige Sicherung von Projektdaten</title><link href="https://rism.info/de/in_the_news/2026/04/02/Tartinians-in-Europe.html" rel="alternate" type="text/html" title="Die Kooperation des WEAVE-Projekts “Tartinians” mit RISM fördert die nachhaltige Sicherung von Projektdaten" /><published>2026-04-02T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-02T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/in_the_news/2026/04/02/Tartinians-in-Europe</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/in_the_news/2026/04/02/Tartinians-in-Europe.html">&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;https://weave-research.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WEAVE&lt;/a&gt;-Forschungsprojekt &lt;a href=&quot;https://tartinians.uni-graz.at/de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tartinians - The School of Nations and its networks&lt;/a&gt;, das an den Universitäten Graz und Augsburg sowie an der Schola Cantorum in Basel beheimatet ist und im April 2025 startete, untersucht Giuseppe Tartinis (1692–1770) pädagogische Tätigkeit sowie seine Schüler:innen hauptsächlich auf drei Ebenen: Professionelle Biographien und Netzwerke der Schüler:innen, musikalische Produktion und pädagogische Schriften. Die Schüler:innen werden in einer für das Projekt entwickelten Datenbank erfasst, ihre Kompositionen aufgearbeitet und Tartinis pädagogische Schriften, die in der Regel als Mitschriften seiner Schüler:innen erhalten sind und teilweise voneinander abweichen, ediert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Augsburger Teilprojekt beschäftigt sich vor allem mit der musikalischen Produktion der &lt;em&gt;Scuola delle nazioni&lt;/em&gt;, der Tätigkeit von Tartinis Schülern an Höfen des Alten Reiches und der auf Tartinis Lehre basierenden Violinpädagogik im 18. Jahrhundert. Die im Zuge der Recherche erhobenen Musikalien werden vom Projekt aus erstmals in RISM verzeichnet, bereits bestehende Einträge ergänzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beispiel einer von der Projektgruppe erstellten Titelaufnahme, ein in Wien überliefertes Manuskript einer Duo-Sonate von Domenico Ferrari (1722-1780): &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism1001366068&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/1001366068&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Besonders zentral ist hierbei die Erfassung von Incipits, um Konkordanz- und Variantenprüfung zu ermöglichen, aber auch Melodie-Verwandtschaften untersuchen zu können. Die Zusammenarbeit mit RISM dient dabei der nachhaltigen Sicherung von Projektdaten und bietet einen idealen Ausgangspunkt zur Datenauswertung in Bezug auf die Fragestellungen des Projekts. Bei Projektende werden die in RISM erhobenen Daten mit der Tartinians-Projektdatenbank verknüpft sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um den aktuellen Stand des Projektes zu dokumentieren, wurde ein &lt;a href=&quot;https://tartinians.hypotheses.org&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Projekt-Blog&lt;/a&gt; eingerichtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abbildung: Violino solo, S. 1, aus: Giuseppe Tartini, Nro 3. Sonata in C: Violino Solo e Basso [ohne Jahr], Österreichische Nationalbibliothek (A-Wn), Mus.Hs.12722 MUS MAG. Quelle: &lt;a href=&quot;https://data.onb.ac.at/rep/1001B34B&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ÖNB Digital/Österreichische Nationalbibliothek&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Andrea Zedler</name></author><category term="in_the_news" /><summary type="html">Das WEAVE-Forschungsprojekt Tartinians - The School of Nations and its networks, das an den Universitäten Graz und Augsburg sowie an der Schola Cantorum in Basel beheimatet ist und im April 2025 startete, untersucht Giuseppe Tartinis (1692–1770) pädagogische Tätigkeit sowie seine Schüler:innen hauptsächlich auf drei Ebenen: Professionelle Biographien und Netzwerke der Schüler:innen, musikalische Produktion und pädagogische Schriften. Die Schüler:innen werden in einer für das Projekt entwickelten Datenbank erfasst, ihre Kompositionen aufgearbeitet und Tartinis pädagogische Schriften, die in der Regel als Mitschriften seiner Schüler:innen erhalten sind und teilweise voneinander abweichen, ediert.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-04/tartini_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-04/tartini_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Kooperation von Biblioteca Nacional de España (BNE) und RISM fördert die Bekanntheit von spanischem Kulturerbe</title><link href="https://rism.info/de/library_collections/2026/03/26/National-library-of-Spain.html" rel="alternate" type="text/html" title="Kooperation von Biblioteca Nacional de España (BNE) und RISM fördert die Bekanntheit von spanischem Kulturerbe" /><published>2026-03-26T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-26T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/library_collections/2026/03/26/National-library-of-Spain</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/library_collections/2026/03/26/National-library-of-Spain.html">&lt;p&gt;Die Biblioteca Nacional de España (BNE) hatte in den vergangenen 30 Jahren eng mit dem RISM-Projekt zusammengearbeitet. Unter anderem beteiligte sie sich durch die Tätigkeit von Nieves Iglesias und José Carlos Gosálvez an der Übersetzung der RISM-Katalogisierungsrichtlinien ins Spanische – eine Leistung, die in einem größeren Team mit anderen namhaften Experten wie José Vicente, González Valle und Antonio Ezquerro vom Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Institución Milá y Fontanals de Investigación en Humanidades) in Barcelona sowie Joana Crespí von der Biblioteca de Catalunya erbracht wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihren ersten Beitrag zum RISM-Projekt leistete die Spanische Nationalbibliothek mit der Meldung von Druckexemplaren, die zur frühen A/I-Reihe „Einzeldrucke vor 1800“ gehören. Als jüngsten Schritt unserer Zusammenarbeit haben wir in den Jahren 2024 und 2025 über das RISM-Katalogisierungsprogramm Muscat mehr als 2.500 Datensätze zu Musikhandschriften direkt in die RISM-Datenbank eingepflegt. Die A/II-Reihe des RISM befasst sich mit „Musikhandschriften nach 1600“ und nimmt heute sogar Materialien aus dem 21. Jahrhundert auf, während unser BNE-Projekt historische Quellen aus der Zeit vor 1830 abdeckt. Die Einbindung dieser wertvollen Handschriften stellt eine erhebliche Bereicherung für die RISM-Datenbank dar und sorgt zugleich dafür, dass die Sammlung der Spanischen Nationalbibliothek auf internationaler Ebene eine deutlich bessere Sichtbarkeit erfährt. Ein besonderer Vorteil unserer Datensätze besteht darin, dass die nun &lt;a href=&quot;https://rism.online/institutions/30001386/sources?mode=sources&amp;amp;fq=has-digitization%3Atrue&amp;amp;page=1&amp;amp;rows=40&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in RISM erfassten Quellen auch digitalisiert wurden&lt;/a&gt; und Sie die Digitalsate von Ihrem eigenen Computer aus einsehen können, egal wo auf der Welt Sie sich gerade befinden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiterhin ist die Spanische Nationalbibliothek – vertreten durch ihr Departamento de Música y Audiovisuales – seit kurzem fester Bestandteil des internationalen RISM-Gefüges. Letzteres stützt sich traditionell auf ein Netzwerk von mehr als 30 Arbeitsgruppen, die ihre jeweiligen Länder vertreten. &lt;a href=&quot;https://rism.info/de/working-groups.html#spanien&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die spanische Arbeitsgruppe umfasst nun zwei Zentren&lt;/a&gt;: die Institución Milá y Fontanals de Investigación en Humanidades und – als neue Gastinstitution – die Spanische Nationalbibliothek. Wir freuen uns sehr, diese wichtige neue Rolle zu übernehmen, und freuen uns darauf, einen aktiven Beitrag zur größeren RISM-Gemeinschaft zu leisten. Insbesondere hoffen wir, dass unsere Unterstützung dazu beitragen wird, die Anzahl der spanischsprachigen Quellen im RISM zu erhöhen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abbildung: Juan de Vado (ca. 1625–1691), &lt;em&gt;Libro de misas de facistor (ca. 1667)&lt;/em&gt;, Abschrift, Biblioteca Nacional de España, Signatur M/1323, f. 4 &lt;a href=&quot;https://bnedigital.bne.es/bd/en/viewer?id=fd364d7e-880f-41e6-ad05-10f51e94f39d&amp;amp;page=21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Online verfügbar&lt;/a&gt;, RISM ID Nr. 1001313237 – (&lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism1001313237&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/1001313237&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;</content><author><name>María Teresa Delgado-Sánchez</name></author><category term="library_collections" /><summary type="html">Die Biblioteca Nacional de España (BNE) hatte in den vergangenen 30 Jahren eng mit dem RISM-Projekt zusammengearbeitet. Unter anderem beteiligte sie sich durch die Tätigkeit von Nieves Iglesias und José Carlos Gosálvez an der Übersetzung der RISM-Katalogisierungsrichtlinien ins Spanische – eine Leistung, die in einem größeren Team mit anderen namhaften Experten wie José Vicente, González Valle und Antonio Ezquerro vom Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Institución Milá y Fontanals de Investigación en Humanidades) in Barcelona sowie Joana Crespí von der Biblioteca de Catalunya erbracht wurde. Ihren ersten Beitrag zum RISM-Projekt leistete die Spanische Nationalbibliothek mit der Meldung von Druckexemplaren, die zur frühen A/I-Reihe „Einzeldrucke vor 1800“ gehören. Als jüngsten Schritt unserer Zusammenarbeit haben wir in den Jahren 2024 und 2025 über das RISM-Katalogisierungsprogramm Muscat mehr als 2.500 Datensätze zu Musikhandschriften direkt in die RISM-Datenbank eingepflegt. Die A/II-Reihe des RISM befasst sich mit „Musikhandschriften nach 1600“ und nimmt heute sogar Materialien aus dem 21. Jahrhundert auf, während unser BNE-Projekt historische Quellen aus der Zeit vor 1830 abdeckt. Die Einbindung dieser wertvollen Handschriften stellt eine erhebliche Bereicherung für die RISM-Datenbank dar und sorgt zugleich dafür, dass die Sammlung der Spanischen Nationalbibliothek auf internationaler Ebene eine deutlich bessere Sichtbarkeit erfährt. Ein besonderer Vorteil unserer Datensätze besteht darin, dass die nun in RISM erfassten Quellen auch digitalisiert wurden und Sie die Digitalsate von Ihrem eigenen Computer aus einsehen können, egal wo auf der Welt Sie sich gerade befinden. Weiterhin ist die Spanische Nationalbibliothek – vertreten durch ihr Departamento de Música y Audiovisuales – seit kurzem fester Bestandteil des internationalen RISM-Gefüges. Letzteres stützt sich traditionell auf ein Netzwerk von mehr als 30 Arbeitsgruppen, die ihre jeweiligen Länder vertreten. Die spanische Arbeitsgruppe umfasst nun zwei Zentren: die Institución Milá y Fontanals de Investigación en Humanidades und – als neue Gastinstitution – die Spanische Nationalbibliothek. Wir freuen uns sehr, diese wichtige neue Rolle zu übernehmen, und freuen uns darauf, einen aktiven Beitrag zur größeren RISM-Gemeinschaft zu leisten. Insbesondere hoffen wir, dass unsere Unterstützung dazu beitragen wird, die Anzahl der spanischsprachigen Quellen im RISM zu erhöhen. Abbildung: Juan de Vado (ca. 1625–1691), Libro de misas de facistor (ca. 1667), Abschrift, Biblioteca Nacional de España, Signatur M/1323, f. 4 Online verfügbar, RISM ID Nr. 1001313237 – (RISM Catalog | RISM Online).</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-03/Libro-de-misas_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-03/Libro-de-misas_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Kölner Musikhandschriften jetzt auch mit Link zum Digitalisat</title><link href="https://rism.info/de/library_collections/2026/03/19/Music-manuscripts-from-Cologne.html" rel="alternate" type="text/html" title="Kölner Musikhandschriften jetzt auch mit Link zum Digitalisat" /><published>2026-03-19T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-19T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/library_collections/2026/03/19/Music-manuscripts-from-Cologne</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/library_collections/2026/03/19/Music-manuscripts-from-Cologne.html">&lt;p&gt;Ein großer Nutzen der RISM-Datenbank ist die Möglichkeit, katalogisierte Titel mit Links zu vorhandenen Digitalisaten von Handschriften und Drucken zu verknüpfen, damit Benutzer die über RISM recherchierten Quellen online studieren können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kürzlich hat uns die &lt;a href=&quot;https://ub.uni-koeln.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universitäts- und Stadtbibliothek Köln&lt;/a&gt; (RISM-Sigel D-KNu) eine Liste mit den Links zu neu veröffentlichten Digitalisaten von Musikhandschriften und Drucken zukommen lassen, die wir in die Datenbank eingepflegt haben. Die Bestände waren bereits 2014 von der Münchener RISM-Arbeitsstelle katalogisiert worden, nun bringen die hinzugefügten Links eine willkommene Ergänzung zu den vorhandenen Titeln. Insgesamt sind &lt;a href=&quot;https://rism.online/search?q=siglum%3AD-KNu%20&amp;amp;mode=sources&amp;amp;fq=has-digitization%3Atrue&amp;amp;fq=sigla%3AD-KNu&amp;amp;fq=source-type%3Amanuscript&amp;amp;fb=sigla%3Aintersection&amp;amp;page=1&amp;amp;rows=40&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;480 Datensätze&lt;/a&gt; mit Digitalisaten verknüpft worden. Die meisten Stücke gehen auf die Sammlung des Kölner Musikwissenschaftlers Ernst Bücken (1884-1949) zurück, die 1950 von der Bibliothek erworben wurde. Sie enthält auch Teile des 1924 in Köln versteigerten Nachlasses des Bonner Beethoven-Forschers Erich Prieger (1849-1913). Zu den Schätzen der Sammlung gehören einige handschriftliche Partituren mit Oratorien und geistlichen Kantaten der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts mitteldeutscher Herkunft. Darunter findet sich die 1750 in Zerbst entstandene &lt;em&gt;Markuspassion&lt;/em&gt; von Johann Georg Röllig, die eine Zeit lang fälschlich als Werk von Carl Philipp Emanuel Bach galt &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism450061579&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/450061579&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;, sowie Abschriften der &lt;em&gt;Trauer-Ode&lt;/em&gt; von Georg Benda (Gotha 1767) &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism450063486&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/450063486&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;, und der Osterkantate &lt;em&gt;Der Sieg des Erlösers&lt;/em&gt; von Ernst Wilhelm Wolf &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism450063326&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Catalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/450063326&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;. Weitere herausragende Quellen aus Bückens Besitz sind die Lautentabulatur &lt;em&gt;Livre pour le lut&lt;/em&gt;, eine Sammlung mit 33 Stücken, die neben Anonyma auch Einzelwerke von Silvius Leopold Weiss enthält &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism450063432&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Katalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/450063432&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;, und eine umfangreiche Sammelhandschrift mit Kammerkantaten von Alessandro Scarlatti &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/id/rismid/rism450063063&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Katalog&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;https://rism.online/sources/450063063&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt;. Die Links zu den Digitalisaten können bereits auf &lt;a href=&quot;https://rism.online&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt; recherchiert werden, ab April 2026 werden sie auch im &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RISM-Catalog&lt;/a&gt; angezeigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiterführende Literatur:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Georg Kinsky, &lt;em&gt;Musiksammlung aus dem Nachlasse † Dr. Erich Prieger – Bonn nebst einigen Beiträgen aus anderem Besitz. 3. Teil: Musikerbriefe, Handschriften, Musikalien&lt;/em&gt;, Köln 1924.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Franz J. Giesbert (Hrsg.), &lt;em&gt;Lautenbuch “liure pour le lut” Köln, 18. Jahrhundert: nach einer Handschrift der Kölner Stadtbibliothek&lt;/em&gt;, Mainz 1965.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hans-Joachim Schultze, „Markus-Passion und kein Ende: Zur angeblichen Passions-Cantatte von Carl Philipp Emanuel  Bach“, in: &lt;em&gt;Festschrift Bernd  Baselt&lt;/em&gt;, hrsg. von Klaus Hortschansky und Konstanze Musketa, Kassel 1995, S. 455–464.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thomas Synofzik „Kantaten von Alessandro Scarlatti im Bücken-Nachlass der Kölner Universitätsbibliothek“, in: &lt;em&gt;Festschrift Dietrich Kämper&lt;/em&gt;, hrsg. von Norbert Bolin, Köln 2001, S. 35-44.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Peter Schmidt, „Ernst Bücken (1884-1949)“, in: &lt;em&gt;Gelehrte – Diplomaten – Unternehmer: Kölner Sammler und ihre Bücherkollektionen in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln&lt;/em&gt;, Köln 2003, S.180-187.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abbildung: Osterkantate &lt;em&gt;Der Sieg des Erlösers&lt;/em&gt; von Ernst Wilhelm Wolf (1735-1792), &lt;a href=&quot;https://digital.ub.uni-koeln.de/view/retro_rism450063326_055419?p=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Sign. 5 P 209&lt;/a&gt;, aus der Sammlung Ernst Bücken &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;(Public Domain Mark 1.0)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name></name></author><category term="library_collections" /><summary type="html">Ein großer Nutzen der RISM-Datenbank ist die Möglichkeit, katalogisierte Titel mit Links zu vorhandenen Digitalisaten von Handschriften und Drucken zu verknüpfen, damit Benutzer die über RISM recherchierten Quellen online studieren können.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-03/Koelner-Handschriften_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-03/Koelner-Handschriften_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Oratorienlibretti in der CRAI Biblioteca der Universität Barcelona und ihre Musik</title><link href="https://rism.info/de/rediscovered/2026/03/12/Oratorio-libretti.html" rel="alternate" type="text/html" title="Oratorienlibretti in der CRAI Biblioteca der Universität Barcelona und ihre Musik" /><published>2026-03-12T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-12T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/rediscovered/2026/03/12/Oratorio-libretti</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/rediscovered/2026/03/12/Oratorio-libretti.html">&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;https://crai.ub.edu/coneix-el-crai/biblioteques/crai-biblioteca-de-fons-antic&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CRAI Biblioteca de Fons Antic der Universität Barcelona&lt;/a&gt; beherbergt eine umfangreiche Sammlung an Libretti, darunter auch eine Gruppe von 173 Titeln, die in der Kathedrale von Barcelona zur Aufführung gekommen waren. Die dazugehörende Musik hingegen ist über verschiedene – teils katalanische – Bibliotheken verstreut und der Zusammenhang von Text und Komposition war in vielen Fällen bis vor kurzem nicht erschlossen. Eine der Ausnahmen stellt das Oratorienschaffen von Francesc Queralt dar, das Xavier Daufí in seiner Dissertation (&lt;em&gt;Els oratorios des Francesc Queralt (1740-1825). Història de l’oratori a Catalunya al segle XVIII&lt;/em&gt;, Lledia 2004) untersucht hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Rekonstruktion der Zusammengehörigkeit von Libretto und Komposition wirft verschiedene Fragestellungen und Probleme auf: Textbücher und Partituren enthalten oft keine eindeutigen Verweise aufeinander. Stattdessen muss ein solcher Zusammenhang über bibliographische Vorarbeiten und weiterführende Recherchen hergestellt werden. Üblicherweise sind es Informationen, die in den Libretti – vor allem Textincipits und Bezeichnungen von handelnden Figuren bzw. Personen – enthalten sind, die über den Vergleich mit entsprechenden Angaben in den Kompositionen eine Zuordnung ermöglichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die detailreiche Recherche für die Gruppe der 173 Oratorienlibretti aus der CRAI Biblioteca de Fons Antic übernahmen zwei Studenten – Linus Montolio und Antonio Cruzado – der Escola de Música de Catalunya (ESMUC) im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums, das von Neus Verger, Leiterin der CRAI-Bibliothek, und Oriol Brugarolas, Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Barcelona, angeleitet wurde. Ihre Entdeckungen brachten nicht nur die Zuordnung zahlreicher Kompositionen zu den untersuchten Libretti hervor, sondern auch die Erkenntnis, dass die Musik zu den Libretti in zahlreichen Fällen von dem bereits genannten Francesc Queralt stammte, sowie die (Wieder-)Entdeckung katalanischer Komponisten aus dem 18. Jahrhundert wie Josep Pujol.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Bericht von Linus Montolio und Antonio Cruzado findet sich im &lt;a href=&quot;https://blocbibreserva.ub.edu/2026/02/11/els-oratoris-i-la-seva-reconstruccio-una-recerca-entre-llibrets-i-partitures/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blog de Fons Antic&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bisher sind nur wenige Werke von Queralt und Pujol in der &lt;a href=&quot;https://rism.info/de/index.html&quot;&gt;Datenbank des RISM&lt;/a&gt; zu finden; eine RISM-Katalogisierung der Oratorienkompositionen wäre eine willkommene und wichtige Ergänzung der bereits vorliegenden Quellennachweise.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Abbildung: Queralt, Francesc: Oratorio de Sta. Ana (1778), Tiple 1.° Coro, S. 2. Biblioteca de Catalunya, M 1549/2. &lt;a href=&quot;https://mdc.csuc.cat/digital/collection/musicatedra/id/31916&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Online verfügbar&lt;/a&gt; (public domain).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name></name></author><category term="rediscovered" /><summary type="html">Die CRAI Biblioteca de Fons Antic der Universität Barcelona beherbergt eine umfangreiche Sammlung an Libretti, darunter auch eine Gruppe von 173 Titeln, die in der Kathedrale von Barcelona zur Aufführung gekommen waren. Die dazugehörende Musik hingegen ist über verschiedene – teils katalanische – Bibliotheken verstreut und der Zusammenhang von Text und Komposition war in vielen Fällen bis vor kurzem nicht erschlossen. Eine der Ausnahmen stellt das Oratorienschaffen von Francesc Queralt dar, das Xavier Daufí in seiner Dissertation (Els oratorios des Francesc Queralt (1740-1825). Història de l’oratori a Catalunya al segle XVIII, Lledia 2004) untersucht hat.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news/2026-03/Oratorio_de_Sta_Ana_p_2_small.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news/2026-03/Oratorio_de_Sta_Ana_p_2_small.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry><entry xml:lang="de"><title type="html">Jahresbericht 2025</title><link href="https://rism.info/de/new_publications/2026/03/05/annual-report.html" rel="alternate" type="text/html" title="Jahresbericht 2025" /><published>2026-03-05T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-05T00:00:00+00:00</updated><id>https://rism.info/new_publications/2026/03/05/annual-report</id><content type="html" xml:base="https://rism.info/new_publications/2026/03/05/annual-report.html">&lt;p&gt;Mit dem mittlerweile greifbar nahen Ende des über Jahrzehnte währenden Projekts vor Augen, das durch das &lt;em&gt;Akademienprogramm&lt;/em&gt; der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gefördert wurde, setzten wir uns im Laufe des Jahres 2025 mit der zunehmend drängenden Frage auseinander, wie sich die bislang von der RISM-Zentralredaktion erbrachten Dienstleistungen künftig fortführen lassen. Während wir zu diesem Thema auch von der internationalen RISM-Gemeinschaft unter anderem während der gut besuchten &lt;a href=&quot;https://rism.info/de/publications/iaml-congresses/2025.html&quot;&gt;„RISM Together“-Sitzung des IAML-Kongresses 2025&lt;/a&gt; fruchtbares Feedback erhielten, diskutierten im Rahmen eines großzügig von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Planungsprojekts Vertreter der Staatsbibliotheken in München, Dresden und Berlin sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz die pragmatische Handhabung von verschiedenen Aufgabenbereichen der RISM-Zentralredaktion. Die letzten Details zur Fortführung aller Kernaufgaben werden derzeit geklärt, allerdings haben wir bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Wissenstransfer von der Zentralredaktion zu den Partnerbibliotheken weit vorangetrieben, um mögliche Beeinträchtigungen für die weltweite RISM-Gemeinschaft nach der Einstellung der (Dank einer “Auslauffinanzierung” bis zum Sommer 2026 arbeitsfähigen) Zentralredaktion so gering wie möglich zu halten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon jetzt machen sich Veränderungen bemerkbar, und mag es kaum verwundern, dass die RISM-Datenbank (im Vergleich zu den Steigerungsraten früherer Jahre) einen nur moderaten Zuwachs ausweist: Derzeit bieten wir etwas mehr als 1.347.000 Handschriftenbeschreibungen zur Recherche an (das sind etwa 30.000 mehr als zu Beginn des letzten Jahres). Unter Berücksichtigung der gedruckten Ausgaben erreichen wir die beeindruckende Gesamtzahl von über 1,6 Millionen Quelleneinträgen. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass der Zuwachs bei den Handschriftenbeschreibungen in direktem Zusammenhang mit der ausnehmend produktiven Tätigkeit der deutschen RISM-Arbeitsgruppe steht. Aber auch diese ist vom Auslaufen der finanziellen Förderung durch das &lt;em&gt;Akademienprogramm&lt;/em&gt; betroffen und wird nun eine deutlich geringere Anzahl an Datensätzen als in den Jahren zuvor liefern. Aufgrund dessen ist es ein zentrales Anliegen des RISM, die Aktivitäten in denjenigen Ländern zu intensivieren, die die Katalogisierung erst vor Kurzem aufgenommen haben. Zu nennen wären u.a. die Ukraine mit einem Katalogisierungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Ukraine Art Aid Center zur Unterstützung ukrainischer Institutionen bei der Bewahrung ihres musikalischen Erbes. Weiterhin hat Peru erste Schritte unternommen und im Herbst 2025 die ersten Handschriftenbeschreibungen in unsere Datenbank eingegeben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ungeachtet der Herausforderungen, denen wir durch die Veränderungen bezüglich der RISM-Redaktion und das künftige Wachstum unserer Datenbank gegenüberstehen, können wir uns in diesen Jahren glücklicherweise auch auf unseren jüngeren internationalen Mitstreiter, das RISM Digital Center in Bern, verlassen. Das Berner Team, das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert wird, um RISM als offene Forschungsinfrastruktur zu entwickeln und zu pflegen, leistet nicht nur technische Unterstützung für die Arbeit der Zentralredaktion; es bringt auch zahlreiche eigene Ideen ein und sorgt auf diese Weise für zusätzliche Impulse, die sich in mehreren neuen Funktionen unserer Katalogisierungssoftware Muscat widerspiegeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die bevorstehende Auflösung der RISM-Zentralredaktion markiert zwar das Ende einer Ära, in der Frankfurt als Drehscheibe des RISM-Universums fungierte, doch hatten die Teilnehmer unserer jährlichen Berichtssitzung während des IAML-Kongresses in Salzburg zweifellos den Eindruck, dass RISM sich nicht in einer Auslaufphase befindet, sondern in letzter Zeit eine entscheidende Phase der Revitalisierung durchlaufen hat. Einige der dort vorgestellten Neuerungen – von den RISM-spezifischen Werknormdaten über die aktualisierte Version des RISM Catalog bis hin zu den neuesten Entwicklungen bei RISM Online – zeugen von einem immer intensiveren Ausbau der technischen Infrastruktur. Andere Entwicklungen – wie die Veröffentlichung der Katalogisierungsrichtlinien von RISM auf unserer Website (derzeit in zwei Sprachen: &lt;a href=&quot;https://guidelines.rism.info/index.html&quot;&gt;Englisch&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://guidelines.rism.info/de/index.html&quot;&gt;Deutsch&lt;/a&gt;) oder die Überarbeitung unserer institutionellen Normdaten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ländergruppen der IAML – verdeutlichen, wie sehr sich das RISM in letzter Zeit in Richtung Inklusivität und Zusammenarbeit entwickelt hat, eine Tendenz, die in Zukunft sicherlich noch weiter verstärkt werden sollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hervorzuheben ist ebenfalls, dass die seit vielen Jahren erhobenen Nutzerstatistiken des &lt;a href=&quot;https://opac.rism.info/de&quot;&gt;RISM Catalogs&lt;/a&gt; keine Anzeichen einer rückläufigen Entwicklung zeigen, obwohl dieselben Daten inzwischen ebenso über &lt;a href=&quot;https://rism.online&quot;&gt;RISM Online&lt;/a&gt; abgerufen werden können. Auch besteht inzwischen international ein konstantes Interesse an der Katalogisierung neuer Quellen für die RISM-Datenbank: In den Workshops, die wir 2025 am Rand des jährlichen IAML-Kongresses (sowohl vor Ort als auch online) angeboten hatten, nahm eine beeindruckend vielfältige Gruppe von Teilnehmern aus Australien, Brasilien, Estland, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mexiko, Norwegen, Österreich, Portugal, der Schweiz, der Türkei, Ungarn und den Vereinigten Staaten an einer Einführung in die Grundlagen der RISM-Katalogisierung teil.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die meisten unserer Benutzer nutzen die Angebote des RISM über das Internet. Dennoch möchten wir abschließend darauf hinweisen, dass wir im Jahr 2025 unsere Reihe gedruckter Kataloge um einen weiteren wegweisenden Band erweitern konnten: &lt;em&gt;Les mélodies de l’hymnaire médiéval – IXe–XVIe siècles – France&lt;/em&gt;, herausgegeben von Christian Meyer und veröffentlicht vom Henle Verlag in München (&lt;a href=&quot;https://rism.info/de/new_publications/2025/11/20/new-catalog-of-medieval-hymn-melodies-in-manuscripts-in-france.html&quot;&gt;RISM-Reihe B/XIX,1&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der vollständige &lt;a href=&quot;https://rism.info/de/publications/annual-reports/2025.html&quot;&gt;Jahresbericht 2025&lt;/a&gt; der RISM-Zentralredaktion ist auf der RISM-Website zu finden.&lt;/p&gt;</content><author><name></name></author><category term="new_publications" /><summary type="html">Mit dem mittlerweile greifbar nahen Ende des über Jahrzehnte währenden Projekts vor Augen, das durch das Akademienprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gefördert wurde, setzten wir uns im Laufe des Jahres 2025 mit der zunehmend drängenden Frage auseinander, wie sich die bislang von der RISM-Zentralredaktion erbrachten Dienstleistungen künftig fortführen lassen. Während wir zu diesem Thema auch von der internationalen RISM-Gemeinschaft unter anderem während der gut besuchten „RISM Together“-Sitzung des IAML-Kongresses 2025 fruchtbares Feedback erhielten, diskutierten im Rahmen eines großzügig von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Planungsprojekts Vertreter der Staatsbibliotheken in München, Dresden und Berlin sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz die pragmatische Handhabung von verschiedenen Aufgabenbereichen der RISM-Zentralredaktion. Die letzten Details zur Fortführung aller Kernaufgaben werden derzeit geklärt, allerdings haben wir bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Wissenstransfer von der Zentralredaktion zu den Partnerbibliotheken weit vorangetrieben, um mögliche Beeinträchtigungen für die weltweite RISM-Gemeinschaft nach der Einstellung der (Dank einer “Auslauffinanzierung” bis zum Sommer 2026 arbeitsfähigen) Zentralredaktion so gering wie möglich zu halten.</summary><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://rism.info/images/news-old-website/csm_Logo_10_a8cee15968.jpg" /><media:content medium="image" url="https://rism.info/images/news-old-website/csm_Logo_10_a8cee15968.jpg" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" /></entry></feed>